Portraitmaler Lienhard Pallast: Sitzungen und Fotografie
Portraitaufträge, Portraitmalerei, klassische Malerei, altmeisterliche Maltechnik, Oelmalerei, alte Maltechnik



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Ein Hinweis vorweg:

Gegenwärtig kann ich wieder ab und zu Portraitaufträge annehmen, weil ich den Arbeitsumfang meiner Malschule ab 1. Februar 2003 wesentlich eingeschränkt habe.

Sitzungen und Fotografie

Die alten Meister arbeiteten ihre Portraitaufträge immer sorgfältig aus und benutzten in vielen Fällen Skizzenbücher, Gitterrahmen, Spiegel, Prismen usw. zur Vorarbeit (anscheinend war beispielsweise Rembrandt eine dieser seltenen Ausnahmen, denn er begann allgemein ohne Vorzeichnung). Wir haben heutzutage zu unserem großen Vorteil die Fotografie als ausgezeichneten Ersatz für Skizzenbücher usw., und ich bin sicher, daß Van Eyck, Dürer, Rubens und Rembrandt glücklich gewesen wären, hätten sie damals über diese fotografische Technik verfügt.

Portraitfotos lassen sich jedoch nicht so ohne weiteres »knipsen«. Aus diesem Grund ist u. a. eine Kamera mit langer Brennweite unerläßlich. Ich übernehme die Herstellung der fotografischen Aufnahme ausnahmslos selbst, weil es nach meinen Erfahrungen bisher nie anders ging. Bisher setzte sich meine Fotoausrüstung für diesen Spezialzweck aus einer Leica M 6 (1966) mit Spiegelkasten 200 mm Brennweite (sowie dem hochauflösenden Noctilux 50 mm für Halb- und Ganzkörperaufnahmen) nebst notwendigem und umfangreichem Zubehör – beispielsweise Lampen – zusammen.

Weil ich die Qualität der Leica Cameras (seit einigen Jahren nicht mehr in Wetzlar produziert, sondern in Solms und Kanada) nicht mehr wie früher hoch ansetze, habe ich mittlerweile die gesamte Leicaausrüstung rechtzeitig verkauft und stattdessen eine japanische NIKON F 5 sowie eine Canon EOS 500 N mit besten Objektiven erworben.

Mein neuester Erwerb ist mittlerweile eine Digitalkamera (Canon 10 D, Auflösung mehr als 6 Millionen Pixel für einwandfreien Bilderfotodruck im Format A 4 oder ggf. höher, hohe Farbtreue) mit einem Universalobjektiv höchster Leistung. Die digitale Fotografie bereitet mir den Weg zum Dunkelkammerersatz per Computer (Programm Photoshop) und damit verbunden die Kontrolle nicht nur über Schärfe ("Scharfzeichnen"), sondern vor allem über die farbliche Gestaltung der Portraitaufnahmen. Vorerst werde ich die Digitalfotografie bevorzugen und wegen ihrer Handhabungs- und gleichzeitig Qualitätsvorteile vermutlich dabei bleiben.

Die fotografische Aufnahmezeit wird überdies nutzbringend angewendet, um einen während des nach meinen Erfahrungen unvermittelt einsetzenden Gesprächs mit meinem Modell einen ersten Einblick in die Persönlichkeit des zu Portraitierenden zu gewinnen. Ohne dieses Kennenlernen wäre jedes Portrait lediglich ein bloßes Zirkuskunststück, weil es erforderlich ist, vor allem recht viel von der Wesensart, dem Naturell und der allgemeinen Persönlichkeit des Modells so weit wie möglich zu erfassen und wiederzugeben.

Außerdem möchte ich darauf hinweisen, daß im Fall fotografischer Skizzen wochenlange Portrait-Sitzungen entfallen; die durchschnittliche Maldauer eines altmeisterlichen Portraits beträgt immerhin zwischen vier Wochen (Minimum) und einem Vierteljahr (das ist nahezu meine Standard-Maldauer geworden). Aus diesem Grund fertige ich pro Jahr nur wenige Portraits an.

Stand: 23.01.07